Grundwassersanierung
ehemaliges Gaswerk, Dresden
Projekt-Kurzbeschreibung:
Ort: Dresden, Sachsen
Schaden: MKW, PAK , BTEX-Kontamination
Verfahren: Pump and Treat
Durchsatz: 5,0 m³/h
Zeitrahmen: 2003 bis 2005
Anlagenverfügbarkeit: 95 %
Auftragsvolumen: 81 T€
Auf dem Gelände eines ehemaligen Gaswerkes in Dresden wurde eine Kontamination des Grundwassers durch aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX-Aromaten) und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) festgestellt, die sich in Grundwasserfließrichtung ausbreitete.
Seit 2003 wird auf dem Gelände eine hydraulische Abstromsicherung im Pump and Treat-Verfahren betrieben. Das belastete Grundwasser wird aus 2 Sanierungsbrunnen einer Voroxidation zugeführt. Nach Passage der Oxidationsstufe strömt das Wasser im freien Auslauf einem Nachoxidationsbecken zu, wobei eine Oxidation überwiegend von 2-wertigem Eisen zu unlöslichem 3-wertigem Eisen erfolgt. Anschließend passiert das Prozesswasser einen Durchmischungsbehälter, in welchem ein Flockungshilfsmittel zugesetzt wird. Das Wasser strömt dann über ein 3-Kammerabsetzbecken dem rückspülbaren Kiesfilter und anschließend der Wasseraktivkohlefiltration zu. Das abgereinigte Pumpwasser wird abschließend der städtischen Kanalisation zugeführt. Die Reinigung der schadstoffbelasteten Abluft aus der Voroxidationsstufe erfolgt über eine zweistufige Luftaktivkohleeinheit.
Der Anlagenbetrieb wird mittels einer DFÜ (Datenfernübertragung) über GSM- Funknetz störungsüberwacht.
Auftraggeber der Sanierung ist die DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH. Die Sanierung wird durch das unabhängige Ingenieurbüro Fa. Spiekermann überwacht.
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