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Grundwassersanierung

ehem. chemische Reinigung,
Hamburg- Eppendorf 

 
  Projekt-Kurzbeschreibung:
  Ort: Hamburg
  Schaden: LHKW- Kontamination
  Verfahren: Pump and Treat
  Durchsatz: ca. 10  m³/h
  Zeitrahmen: 2004 - 2007
  Anlagenverfügbarkeit: 97 %
  Auftragsvolumen: 514 T€ 





Im Zuge des Sanierungsvorhabens "Erikastraße / Osterfeldstraße" in Hamburg wurde die IMA Umwelttechnik zur Abstromsanierung einer Grundwasserverunreinigung von Leichtflüchtigen Chlorierten Kohlenwasserstoffen beauftragt.

Die Sanierung wird als klassische "pump and treat"- Maßnahme betrieben, wobei die Grundwasserförderung aus 8 Entnahmebrunnen erfolgt.

Die Reinigungsanlage besteht aus 2 rückspülbaren Kiesfiltern und einer 2-stufigen Wasseraktifkohlefiltration. Die Ableitung des abgereinigten Pumpwassers erfolgt über eine Freispiegelleitung und ein Einleitebauwerk direkt in die Alster.

Die Sanierungsanlage wird nach einem 6-monatigen Probebetrieb dem Auftraggeber übergeben. Die Dauer der Sanierungsmaßnahme wird zur Zeit mit etwa 20 Jahren veranschlagt.

Der Betrieb der Reinigungsanlage ist weitestgehend vollautomatisiert. Zur Datenfernübertragung (ISDN) ist die Anlagesteuerung (SPS) über pcAnywhere in das Leitsystem der Deponie Georgswerder eingebunden. Die Brunnenpumpen sind standardmäßig mit einem Trockenlaufschutz, einem Drucksensor im Brunnen zur Alarmgebung bei Fehlfunktion oder Leckagen sowie einem IDM (Induktives Durchflußmessgerät) zur mengenmäßigen Regelung der Förderpumpen ausgestattet.

Die Sanierungsanlage ist wegen der Schallimissionsgrenzwerte komplett in einer GFK- Segmentumhausung (7 x 5 x 3 m) untergebracht.

Auftraggeber der Sanierungsmaßnahme ist die Stadt Hamburg (Amt für Umweltschutz), die fachtechnische Überwachung erfolgt durch URS Deutschland GmbH. 

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