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Seewasserrestaurierung

Burgsee, Bad Salzungen 

 
  Projekt-Kurzbeschreibung:
  Ort: Bad Salzungen 
  Schaden: Eutrophierung in Folge stark
  erhöhter Phosphatgehalte 
  Verfahren: Pump and Treat
  Durchsatz: max. 45  m³/h
  Zeitrahmen: 1999 - 2002 
  Anlagenverfügbarkeit: 99 %
  Auftragsvolumen: 350 T€ 




Nach jahrzehntelangem Phosphoreintrag wurde im Burgsee Bad Salzungen eine Eutrophierung beobachtet

Neben den gelegentlich zu beobachtenden Fischsterben, zumeist gegen Ende der Vereisungsperiode der Wintermonaten, war zudem eine intensive Geruchsbelästigung festzustellen.

Zur "Restaurierung" des Burgsees wurde das Seewasser über an Schwimmbojen befestigte Tauchpumpen in verschiedenen Tiefenstufen des Seekörpers mit einer Förderleistung von insgesamt 40 m³/h an Land gepumpt, dort mit einer sog. Pelicon- Anlage (Phosphateliminierung im Container) der Fa. Umwelt- und Industrietechnik GmbH aufbereitet und zurück in den Burgsee eingeleitet. Die Phosphateliminierung erfolgte über eine 3-stufige Flotationsanlage (vgl. Fließbild).

Im Zuge der Sanierungsmaßnahme (etwa 23 Monate Pumpbetrieb) wurden rd. 750.000 m³ Seewasser durchgesetzt und dabei etwa 350 kg Phosphor, bzw. 1072 kg Phosphate ausgetragen.

Die Sanierungsmaßnahme wurde in Kooperation mit dem Umweltforschungszentrum UFZ Leipzig- Halle durchgeführt und über Mittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt teilfinanziert.

Auftraggeber der Sanierungsmaßnahme war die Stadt Bad Salzungen. 

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